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konzerte

ensemble proton bern

  • Dirigent Matthias Kuhn
  • Mezzosopran Eva Nievergelt
  • Flöte Bettina Berger
  • Lupophon Martin Bliggenstorfer
  • Klarinette Richard Haynes
  • Kontraforte Elise Jacoberger
  • Perkussion Julien Mégroz
  • Perkussion Carlota Cáceres
  • E-Gitarre Virginia Arencio
  • Harfe Vera Schnider
  • Klavier Samuel Fried
  • Violine Maximilian Haft
  • Violine Daniela Müller
  • Viola Laurent Camatte
  • Violoncello Jan-Filip Ťupa
  • Kontrabass Caleb Salgado

Cher Gérard!

Mo. 5. Dezember 2016, 19.30h • Dampfzentrale Bern


Di. 6. Dezember 2016, 20.00h • Theater Rigiblick Zürich


Mi. 12. Juli 2017, 21.00h • Konzertübertragung Radio SRF2 Kultur


Fachard, Antoine (*1980)

Gnômon (2016) UA

pour ensemble de 8 instruments

Zinsstag, Gérard (*1941)

Seul, l’écho (2012/13)

pour mezzo-soprano et ensemble sur un texte de Joël-Claude Meffre

Gaussin, Allain (*1943)

L’Harmonie des Sphères (2006)

Zinsstag, Gérard (*1941)

Bing (2009)

pour mezzo-soprano et ensemble sur le texte éponyme de Samuel Beckett

SRF2 KULTUR: NEUE MUSIK IM KONZERT


Zum 75. Geburtstag von Gérard Zinsstag haben wir ihm eine Carte Blanche geschenkt. Neben zwei seiner eigenen Werke hat er sich ein neues Werk eines jungen Kollegen und ein bestehendes eines französischen Freundes gewünscht. Das Programm steht für seine Qualitäten als Komponist und Musiker, aber auch als Brückenbauer zwischen den Generationen und der Schweiz und Frankreich. Beide Werke von Zinsstag haben einen Sologesang in der Besetzung.

Mit Eva Nievergelt konnten wir eine ausgesuchte Spezialistin für die Musik unserer Zeit gewinnen.
 Zinsstag über sein Werk: „Bing ist ohne Zweifel ein wenig bekannter Text von Samuel Beckett, ein Konzentrat der höchsten ästhetischen Ziele seiner Arbeit. Er gehört zu den „sehr kurzen“ und bei “remue.net“ steht die lapidare Empfehlung: „Lautes Lesen möglich und ratsam“.


Wie kann ein solcher Text musikalisch verwendet werden? Primär schien es mir notwendig, diesen Text akustisch verstehen zu können. Deshalb benütze ich zuerst eine im Tonfall etwa künstliche, manierierte gesprochene Sprache.

Wenn der Text sich erneuert und entfaltet – die Sätze werden allmählich länger –, verwende ich progressiv die gesungene Sprache, jedoch ohne Melismen, ohne zu grosse Expressivität, ausgehend von ein paar einzelnen, sparsam ausgewählten Tönen.“