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konzerte

ensemble proton bern

  • Dirigent Matthias Kuhn
  • Referent Thomas Meyer
  • Flöte Bettina Berger
  • Oboe Martin Bliggenstorfer
  • Klarinette Richard Haynes
  • Klarinette Nils Kohler
  • Fagott Elise Jacoberger
  • Horn Deepa Goonetilleke
  • Trompete Matthew Conley
  • Posaune Jon Roskilly
  • Perkussion Jens Ruland
  • Harfe Vera Schnider
  • Klavier Samuel Fried
  • Klavier Yuka Munehisa
  • Violine Daniella Strasfogel
  • Violine Corinna Canzian
  • Viola Corey Worley
  • Violoncello Jan-Filip Ťupa
  • Kontrabass Szymon Marciniak

Auguri Furiosi

Mo. 2. Dezember 2019, 19.30h • Dampfzentrale Bern


Mi. 4. Dezember 2019, 20.00h • Gare du Nord Basel


Schönberg, Arnold (1874 - 1951)

Sechs kleine Klavierstücke op. 19 (1911)

für Kammerensemble bearbeitet von Heinz Holliger (2006)

Schneider, Urs Peter (*1939)

Furien und Eilfen I bis V (2018) UA, com

für zwei bis zehn Instrumente

Thomas Meyer

Klingende Analyse zum Werk «furioso» von Mathias Spahlinger

Spahlinger, Mathias (*1944)

furioso (1991/92)

für Ensemble

Feurig und leidenschaftlich gratulieren wir drei Jubilaren im Jahr 2019: Spahlinger feiert seinen 75., die beiden Schweizer Holliger und Schneider je ihren 80. Geburtstag. Der Musiker Heinz Holliger kommt in unserem Programm eigentlich als Interpret vor. Die radikal reduzierten Klavierstücke, von welchen Schönberg fünf «wie in einem schöpferischen Rausch an einem einzigen Tag» geschrieben hat, hat er für Kammerensemble bearbeitet.

Urs Peter Schneider wird uns zu seinem runden Geburtstag mit einer Überraschung beglücken. Wir sind neugierig wie gehaltvoll und furios es wird – wir werden es sehen.

«Eine Furie des Verschwindens» wird das Werk von Spahlinger in einem Artikel genannt. Es entstand 1991/92 im Auftrag des WDR Köln. Spahlinger nannte es auch eine «Selbsttherapie», da sich absichtlich in eine Zwangssituation manövriert hat, in welcher er etwas komponieren/tun wollte, das er nicht von vornherein begründen konnte. Damit wollte er dem sich anbahnenden Prozess der «Institutionalisierung» seines Komponierens entgegensetzten. Das Resultat: feurig, und leidenschaftlich! Referent Thomas Meyer wird das Werk mit einer «Klingenden Analyse» einführen.