konzerte

ensemble proton bern

  • Dirigent Lennart Dohms
  • Dirigent Matthias Kuhn
  • Flöte Susanne Peters
  • Lupophon Martin Bliggenstorfer
  • Klarinette Richard Haynes
  • Harfe Vera Schnider
  • Klavier Samuel Fried
  • Violine Maximilian Haft
  • Violoncello Esther Saladin

Planck – Ensemblekollektiv

Sa. 5. September 2015, 20.00h • Dampfzentrale Bern


Jaggi, Martin (*1978)

Planck (2015) UA

Idrobo, Leonardo (*1977)

Adrift (2015) 17' UA, com

Janitsch, Johann Gottlieb (1708 - 1763)

Quadro c-moll

Biber, Heinrich Ignaz Franz (1644 - 1704)

Sonata I in d-Moll «Maria Verkündigung»

Pelzel, Michael (*1978)

Neues Werk (2015) UA

Ein einzigartiges Projekt für alte und neue Instrumente, Stimmungen und Spieltechniken: der junge Schweizer Komponist Martin Jaggi hat im Auftrag des Musikfestival Bern „Planck“ für 21 Instrumente – oder richtiger, für fünf Ensembles der freien Szene geschrieben.

Zum ersten Mal treten Die Freitagsakademie, Les Passions de l’Ame, das ensemble proton bern, das klavierduo huber/thomet und die Artists in Residence Brian Archinal und das Ensemble This | Ensemble That als gemeinsamer Klangkörper auf. In Bern ist in den letzten beiden Jahrzehnten eine neue, junge Musikkultur entstanden, die sich durch ein hohes Niveau auszeichnet und nationale wie internationale Beachtung findet. Die Ensembles dieser Szene in einem besonderen Programm und Konzertformat zusammenzuführen, hat für das Musikfestival auch kulturpolitischen Signalcharakter.

Martin Jaggis „Planck“ steht für die Bündelung einer grossen musikalischen Energie in Bern, die im Verlaufe des Festivals in Einzelprogrammen, also gleichsam in Galaxien und Sternenhaufen ausstrahlen wird.

2009 wurde die Raumsonde Planck von der ESA ins All geschickt, um die bis anhin genauesten Bilder der kosmischen Hintergrundstrahlung zu machen. Erhalten haben wir quasi Babyfotos unseres frühen Universums im Alter von 380 000 Jahren (also vor ca. 13.5 Milliarden Jahren). In meinem Stück verwende ich Daten, die von Planck gesammelt wurden, um musikalische Materialien zu gewinnen. Ich versuche, die Expansion unseres Universums nach dem Urknall in eine hörbare Form zu bringen und mit musikalischen Mitteln tief in die Zeit zu blicken.“ (Martin Jaggi)