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Konzerte & Events

Ensemble Proton Bern

  • Flöte Bettina Berger
  • Oboe Martin Bliggenstorfer
  • Klarinette Richard Haynes
  • Klarinette Hugo Queirós
  • Fagott Elise Jacoberger
  • Harfe Vera Schnider
  • Klavier Coco Samuel Fried
  • Violine Maximilian Haft
  • Violoncello Jan-Filip Ťupa

Long John Cage’s Walk into the Night

Sa. 10. September 2022, 19.00h


Er darf nicht fehlen, denn er führte die Unmittelbarkeit des Zufalls in die Musik ein: John Cage. Die Vielfalt seines Schaffens fasziniert und verwirrt auch heute noch.

Er würfelte und ordnete die Klänge nach aussermusikalischen Prinzipien wie etwa Sternkarten. Wie kein Komponist zuvor setzte John Cage auf den Zufall, d.h. auf ein Verfahren, das auf Unvermitteltheit beruht und entsprechend unvermittelbare Resultate zeitigte. Der Komponist gab damit die Kontrolle ab, aber seltsam: Die daraus resultierende Musik überraschte immer wieder. Und an dieser Wirkung hat sich auch drei Jahrzehnte nach Cages Tod wenig verändert.

Unsere lange Cage-Nacht fügt einige wesentliche Aspekte seines Oeuvres zusammen: die offenen Partituren und die Lectures, das präparierte Klavier und die Radiostücke, die Time Pieces und die Collagen, schlichte Lieder und hochvirtuose Etüden. Das Spielfeld ist weit geöffnet, und Cages Musik steht – zumindest in Teilen – allen offen. So treten hier neben professionellen Musiker*innen auch Laien allen Alters und Nicht-Musiker*innen auf.

Programm
John Cage (1912–1992):
«Atlas eclipticalis» in verschiedenen Besetzungen (1961/1962)
«Hymnkus» in Triobesetzung (1986)
«One2» auf zwei Flügeln (1989)
«One4» für Solo-Perkussion (1990)
«Sonata for clarinet» (1933)
«Party Pieces» (1945)
«Ryoanji» in verschiedenen Besetzungen (1983/85)
«Thirteen harmonies» (1985)
«Fontana Mix» (1958)
«The Wonderful Widow of Eighteen Springs» (1942)
«Lecture on nothing» (1950)
«Lecture on something» (1950)
«Three Dances for two prepared pianos» (1944)
«Sonatas and Interludes for prepared piano» (1946–48)
«Suite for toy piano» (1948)
«Four6» (1990/1992)
«Variations 4» (1963)
«Song Books» (1970)
«Imaginary Landscape No. 4» (1951)

Live-Übertragung
«ORGAN2/ASLSP» des John-Cage-Orgel-Kunst-Projekts Halberstadt


Besetzung:

Trio Accanto:
Marcus Weiss, Saxophon Christian Dierstein, Schlagzeug Nicolas Hodges, Klavier

Anne-May Krüger und Andreas Eduardo Frank, Gesang, Performance

Graham Valentine, Sprecher

klavierduo hubert/thomet:
Susanne Huber, André Thomet, Klavier mit Schüler*innen (Emilio Grandinetti, Hiram Jüngling, Olga Mariani, Leonard Schultsz, Eloy Tamó, Klavier)

Christian Kobi, Saxophon
mit Schüler*innen (Jonathan Heyden, Klavier; Fabrice Houmard, E-Gitarre; Micol Kreth, Harfe; Tobias Rüedi, Schlagzeug; Cristina Seiler, Cello; Julian Feuz, Querflöte; Sofia Moor, Gesang; u.a.)

Virginia Arancio, Gitarre
mit Schüler*innen (Emilie Muggli, Moa Schafer, Emma Seljeson, Saskia Zbinden, Gitarre)

Vera Schnider, Harfe
mit Schüler*innen (Andreas Wehse, Alexandra Brügger, Barbara Wehse, Elena Bouzas, Émilie In-Albon, Laura Kacl)

Bettina Keller, Kontrabass
mit Schüler* innen (Elias Kobi, u.a.)